Verbindungsstraße Mölln-Süd

September 8th, 2009

Bei der letzten Stadtvertretersitzung war der Beschluss einstimmig—nach den Sommerferien soll im Rahmen einer Einwohnerversammlung mit Thema Südumgehung Mölln / südliche Sammelstraße der Planungsstand erörtert werden um so den Bürgern das Vorhaben näherzubringen.  Ausgangspunkt war ein von der Stadtvertretung im Jahre 2006 in Auftrag gegebenen Gutachten welches in Anknüpfung an eine vorangegangene Untersuchung die prekäre Verkehrssituation zwischen der Bundesstraße B207, der Überquerung des Elbe-Lübeck Kanals und der anschließenden Verkehrsführung der L257 / L287über den Vorkamp, Eichholzberg, Grambeker Weg, Berliner Straße zum Gudower Weg untersuchen soll. Das vorliegende Gutachten(Dezember 2008) hat die Verkehrsströme ermittelt, eine Einschätzung für das Verkehrsaufkommen in den folgenden Jahren prognostiziert und zwei Varianten zur möglichen zukünftigen Verkehrsführung aufgezeigt.Die sogenannte Verbindungsstraße Mölln-Süd, Planfall S1 und Planfall S2. Beide Varianten haben zum Ziel einer Anbindung der B207, mehr oder weniger direkt, mit dem Gudower Weg L287 auf Höhe westlich des Lütauer Sees. Gerade das Teilstück vom Grambeker Weg zum Gudower Weg führt durch Wohngebiete und durch eine der beliebtesten Waldlandschaften Möllns.Gibt es wirklich nur diese beiden Alternativen? Die FMW denkt nicht so.Nach wie vor sollte die Diskussion offen sein für das Für und Wider einer solchen für Mölln wichtigen Baumaßnahme. Gerade in der Planungsphase müssen die Interessen und Bedenken besonders der unmittelbar beteiligten Anlieger ernst genommen werden, aber auch die Belange von Natur und Landschaft, sowie die Baukosten immer wieder auf ihre Aktualität hin geprüft werden.Ein Umstand sollte dabei immer präsent sein. Die Kanalbrücke ist nicht für die Ewigkeit gebaut. Eine Einschränkung oder gar ein Ausfall der Befahrbarkeit der Kanalbrücke würde zwangsläufig zu einem Verkehrskollaps in der Hauptstraße bzw. im Grambeker Weg führen. Es muß erlaubt sein zu fragen warum eine Verbindungsstraße bis zum Gudower Weg realisiert werden soll?Der Verkehr in Richtung Gudow wurde in dem Gutachten mit unter 5000 KFZ/pro Tag und ca. 7% Schwerlastverkehr als gering eingestuft. Eine Anbindung des Gewerbegebietes Mölln, der Mülldeponie Damm, sowie eine weitere Zufahrt zu den am Grambeker Weg angesiedelten Verbrauchermärkten ist wünschenswert und würde den Verkehr an der Kanalbrücke stark entlasten. Auch die Anbindung der Industriestraße an die zukünftige Verbindungsstraße wäre sinnvoll und wünschenswert. All dies könnte bereits mit einer südlichen Anbindung an die geplante Umgehungstraße Breitenfelde über den Elbe-Lübeck-Kanal, die Bahnüberführung bis zum Grambeker Weg, Höhe Liliental Weg realisiert werden. Dabei führt diese Trasse über „unbewohntes Gebiet“ durch landwirtschaftlich genutzte Flächen, wie auch die Trasse des Planfalles S1 (siehe auch Grafik 1/2/3). Die Strecke S2 (siehe auch Grafik 4/5/6/7) von der Umgehungsstraße B207 bis zum Grambeker Weg ist erheblich länger als S1. Außerdem durchschneidet diese Umgehungsstraße das Waldgebiet zwischen der Eisenbahnbrücke und dem Grambeker Weg .Die Eisenbahnbrücke würde ca. 10 – 12m hoch werden, wollen wir das eigentlich? Ein weiteres Problem, diese Umgehung endet am Grambeker Weg in Höhe Heidering. Der LKW-Verkehr müsste somit rückwärts über den Grambeker Weg nach Mölln ins Gewerbegebiet und dem anschließenden „Discountergebiet“ geleitet  werden. Desweiteren besteht die Gefahr, dass eventuell später einmal der Heidering tatsächlich ausgebaut wird und dann der gesamte Verkehr zum Gudower Weg durch das Wohngebiet „Waldstadt Mölln“ führt; oder es müssen erhebliche Waldflächen am Drüsensee/ Lütauer See durch den Straßenbau vernichtet werden.Aus Sicht der FMW reicht eine „Verbindungsallee“ von der Bundesstraße bis zum Grambeker Weg allemal aus, die heutige Kanalbrücke zu entlasten und einen flüssigen Verkehrsfluss der L257/L287 durch Mölln zu gewährleisten. Zugegeben es können hiermit nicht alle Wünsche erfüllt werden, doch für alle Anwohner der in den Planfällen S1 / S2 beschriebenen Trassen ist die „Verbindungsallee“ sicher die einzige sinnvolle Lösung. Nicht nur die Strecke selbst „halbiert“ sich, auch die Kosten würden sich stark reduzieren.Vorausgesetzt die geplanten Zuschüsse können auch so realisiert werden (bis 70% der Kosten trägt der Bund bzw. das Land), wird sich die FMW für eine „Verbindungsallee“ von der B207 bis zum Grambeker Weg einsetzen. Die Realisierung einer südlichen Umgehungsstraße in welcher Ausführung auch immer, ohne entsprechende Zuschüsse, würde für Mölln allein aus heutiger Sicht nicht finanzierbar sein. Die FMW würde einer Realisierung in diesem Fall nicht zustimmen.

Mölln mögen?

Mai 10th, 2009

Ich habe oft den Eindruck, dass wir Möllner unsere Stadt nicht wirklich mögen.  Uns sollte doch die Sauberkeit der Stadt, der Zustand der Innenstadt, die Attraktivität der Hauptstraße besonders am Herzen liegen. Ich muss leider  zugeben, dass ich kein großer Fußgänger bin, aber wenn ich dann doch mal zu Fuß in die Stadt gehe fällt mir viel Ungepflegtes und Vernachlässigtes auf. Angefangen von dem Bewuchs an den Bürgersteigen, herumliegendem Papier und sonstigem Unrat. Manchmal denke ich mit Mölln verhält es sich wie mit den Häusern von alten Menschen, denen die Kraft fehlt, den einst geliebten Garten zu pflegen und die Häuser instand zu halten. Langsam schleicht sich die Vernachlässigung ein, bis eines Tages die neuen Besitzer mit Elan und frischen Ideen ihr Eigentum aufputzen. Nur wer kauft schon eine Stadt?Die Politik liebt die großen teuren Projekte für die es Fördermittel gibt und die Wachstum und Fortschritt bedeuten. Kleines wird in der Kommunalpolitik oft abgetan, weil es kein Thema für Presse und Wahlkampf ist, es dient nicht dem Prestige, aber es hat große Wirkung auf das Wohlgefühl in der Lebensumwelt. Lange hat unser ehemaliger Fraktionsvorsitzende Hans Reis einen „Stadtkümmerer“ gefordert und ist mit dieser Forderung teilweise belächelt worden. Ich mag Mölln wirklich und lebe gern hier. Aber wenn ich mir den Zustand unserer Stadt betrachte, ist ein Stadtkümmerer wirklich vonnöten. Und auch der Willen aller, Bürger, Politik und Verwaltung die kleinen Dinge wie Sauberkeit der Stadt anzupacken. Das bedeutet gegebenenfalls auch, die finanziellen Mittel für eine solche Stelle bereit zustellen, aber ich finde, das sollte es uns wert sein. Mölln plant ein großes touristisches Projekt mit dem Quellenhof und dem Kurmittelhaus, wir haben großes mit dem wunderbaren Wildpark vor und der Kurpark wird verschönert. All dies soll den Tourismus fördern. Aber die Menschen die kommen sollen sich auch wohl fühlen und nicht überall auf Zeichen der Vernachlässigung stoßen.   Ich war sehr erschrocken in welchem Zustand sich der Eingangsbereich vor ehemals Hertie am 5.4., dem verkaufsoffenen Sonntag befand. Jetzt steht die Maibaumaufstellung und der zweite verkaufsoffene Sonntag vor der Tür. Beide Veranstaltungen werden viel Publikum anziehen. Die Besitzgesellschaft, bzw. der Insolvenzverwalter von Hertie werden nicht zu bewegen sein, hier für Ordnung zu sorgen, das hat die Verwaltung mehrfach versucht. Aber wollen wir Möllner wirklich dieses Bild unserer Hauptstraße bieten. Es wäre ein Signal wenn die Verwaltung hier einmal reinigen lässt. Vielleicht kann die Stadt auch einem der Cafébetreiber erlauben, hier Tische aufzustellen gegen die Reinigung der Fläche. Die würde das Straßenbild der Hauptstraße schon merklich verbessern.Liebe Möllner Bürger, lassen Sie uns alle mit den kleinen Dingen anfangen, von der Pflege des eigenen Grundstücks und vor allem ihres Bürgersteiganteils bis hin zum Verzicht, seinen Müll dort fallen zu lassen wo er anfällt. Dankenswerterweise hat Mölln noch Mülleimer. Und fangen Sie an die Stadt zu mögen und über das Gute in Mölln zu sprechen und ich bin sicher, da fällt Ihnen ganz viel ein. 

April 2009-05-10

Rosemarie Büttner

Entscheiden wir das, was die Möllner wollen?

April 12th, 2009

Knapp zehn Monate ist es her, dass die Möllner ihre neue Stadtvertretung gewählt haben. Vieles ist seitdem auf den Weg gebracht worden. Angefangen bei der Mehrheitsentscheidung der vermeintlichen großen Volksparteien, die Ausschusssitze der städtischen Ausschüsse auf zehn Mitglieder festzuschreiben, wohl wissend, dass dies nicht dem Wählerwillen entspricht. Dies kann zweifelsohne im Gemeinderecht nachgelesen werden. Hier steht deutlich geschrieben, dass die Ausschussbesetzung ein Spiegelbild der Stadtvertretung sein soll, und das ist nicht der Fall. Aber wir leben ja in einer Demokratie und haben den jetzigen Zustand hinnehmen müssen.Es ist der Stadtvertretung zum Ende des letzten Jahres gelungen, in Zusammenarbeit mit der Verwaltung einen ausgeglichenen Haushalt zu verabschieden. Dies auch unter dem Gesichtspunkt, den Möllner Bahnhof von der Deutschen Bahn zu erwerben. Ich persönlich halte diese Entscheidung nach wie vor für nicht glücklich, da die Vertragsverhandlungen mit der Bahn noch immer nicht abgeschlossen sind, und sich meine Vorbehalte zu bestätigen scheinen. Es gibt nach wie vor kein vernünftiges Konzept für die zukünftige Nutzung der von der Bahn angebotenen „Schrottimmobilie“. Hier hilft es auch nicht, mit dem öffentlichen Auftrag der Stadt zu argumentieren und Förderungen, die man erhalten hat und eventuell zurückzahlen muss, zum Gegenstand der Diskussion zu machen. Der Bahnhof ist und wird, so leid es mir tut, nicht zum touristischen Dreh- und Angelpunkt unserer Stadt werden. Dieser Punkt kann nur inmitten unserer Möllner Alt- und Innenstadt liegen.Die Möllner Alt- und Innenstadt ist ohnehin zurzeit Gegenstand vieler Diskussionen. Es  werden Altstadtstammtische ins Leben gerufen, Gesprächskreise von betroffenen Anwohnern gegründet und darüber hinaus kümmert sich noch der Verein Mölln Marketing verzweifelt um eine Belebung der Innenstadt. Dies alles mit nur mäßigem Erfolg, allein schon wenn man bedenkt, dass anderenorts über die Schließung des Hertiekaufhauses entschieden wurde. In der örtlichen Presse wird der Leerstand dokumentiert, Lösungen scheint es nicht zu geben. Sicherlich schulden wir der Innenstadt das Einkaufsinteresse, auch bedingt durch die zentrale Ansiedelung der großen Discounter auf der „grünen Wiese“. Diese wären aber auch nicht bereit gewesen, in die Innenstadt zu ziehen, da es hier keine Verkaufsflächen in der erforderlichen Größe gibt. Es ist meiner Meinung nach höchste Zeit, dieses Problem ebenfalls in fachkundige Hände zu geben, genauso wie es mit der Beauftragung einer Firma zum Schulwegsicherungskonzept geschehen ist. Darüber hinaus sollten sich alle Beteiligten: Bewohner, Geschäftsinhaber, die Verwaltung der Stadt Mölln sowie die Vertreter der politischen Parteien endlich gemeinsam an einen Tisch setzen, getreu dem Motto: „Leben, Wohnen, Verweilen und Einkaufen in der Möllner Altstadt!“ Die hierbei entstehenden Diskussionen bringen für alle sicherlich mehr als die Eigenbrötelei einiger weniger. Es darf mit der Altstadt und ihren Bewohnern und Geschäftstreibenden kein parteipolitischer Wahlkampf betrieben werden. Und Sie alle, liebe Möllner Mitbürgerinnen und Mitbürger können Ihren Teil dazu beitragen, werden Sie aktiv, machen Sie mit. Es lohnt sich, für unser „noch“ schönes Mölln Ideen zu entwickeln!  

Roland Schuhr – FMW-Stadtvertreter

Gebäudeverwaltung der Stadt Mölln

Februar 21st, 2009

Wir begrüßen die Überlegungen der Verwaltung, ein Gebäudemanagement einzurichten. Bislang werden die der Stadt Mölln gehörenden Gebäude, zu denen z. B das Stadthaus, Kindergärten, Schulen, Bücherei gehören, von den verschiedenen Ämtern, denen sie sachlich zugeordnet sind verwaltet. Die kameralistische Buchführung erschwert eine Erhaltungs- und Investitionsplanung, da nach Fertigstellung diese Position nicht mehr im Haushalt erscheint. Im Jahre 2010 soll der Start in die Doppik (doppelte Buchhaltung für Ämter und Gemeinden, ähnlich einer kaufmännischen Buchführung) erfolgen. Das sollte auch der späteste Zeitpunkt für die Verwaltung sein, einen Bereich Gebäudemanagement einzurichten und die Aufgabenbereiche entsprechend zu strukturieren.

Dies erscheint uns dringend notwendig vor dem Hintergrund, dass eine Sanierungsmaßnahme wie die Wärmedämmung der Bücherei zwei Jahre zwar im Haushalt geplant war, aber aus Zeitmangel nicht beauftragt wurde. Dies hatte zur Folge, dass die Kosten inzwischen um mehr als 100.000,00 € gestiegen sind. Uns ist auch aufgefallen, dass z.B. die Kosten für Heizung für den großen Kindergarten im Großen Eschenhorst erheblich geringer sind als im halb so großen Till-Eulenspiegel-Kindergarten. Dies liegt sicherlich auch am Alter des Gebäudes und der Heizanlage, jedoch hätte unseres Erachtens eine zukunftsgerichtete Instandhaltungsplanung der Verwaltung für eine bessere Energieeffizienz der städtischen Gebäude gesorgt, indem energiesparende Investitionen rechtzeitig in Angriff genommen hätten können. Es gibt Beschlüsse der Stadtvertretung z.B. zum Klimaschutz vom 19.4.07, deren Bearbeitung bisher nicht erfolgt ist, weil sich die Bearbeitung wegen der Aufsplitterung auf verschiedene Ämter schwierig gestaltet.

Wir alle haben in den letzten Jahren feststellen müssen, dass die Energiekosten unaufhaltsam steigen. Auch die jetzige wirtschaftliche Krise wird uns leider keine preiswertere Energie bringen - im Gegenteil, die Preise steigen weiter. Man muss sich nur das Hick-Hack wegen der Gasdurchleitung zwischen Russland und der   Ukraine ansehen. Zusätzlich wird immer klarer, dass große Anstrengungen von Privat als auch Kommunen, Kreisen und Bundeslängern unternommen werden müssen, um die drohenden Klimaveränderungen (wir wollen noch gar nicht von Klimakatastrophe reden) zu verhindern. Dazu gehören optimale Gebäudedämmung, umweltfreundliche und sparsame Heizungsanlagen, Einsatz von Energiesparbeleuchtungsmitteln. Alle diese Punkte erfordern, dass die Stadt über den Ist-Zustand gut informiert ist und möglichst zügig der Politik eine umfassende Darstellung der städtischen Gebäude und der notwendigen Energiespar- und Modernisierungsmaßnahmen vorlegt, damit die Dringlichkeit  in den zuständigen Ausschüssen beraten und entschieden werden kann.

 

Erschienen im MM Jan. 2009 Rosemarie Büttner

Frohe Weihnachten

Dezember 22nd, 2008

Ob Grade über oder unter Null,

ob es regnet oder schneit,

besonders schön und wundervoll

sei Eure Weihnachtszeit.

In diesem Sinne eine besinnliche Weihnacht und einen guten Start ins neue Jahr wünscht

Euch

Udo

30-Jahre Jugendfeuerwehr in Mölln

November 23rd, 2008

Natürlich war auch die FMW mit dabei, als dieser Ehrentag am 10.10.2008 im Feuerwehrgerätehaus gebührend gefeiert wurde. Rosemarie Büttner hat nicht nur eine Geldspende, verpackt in einem tollen Jubiläumsgeschenk, überreicht; sondern auch in ihren Glückwünschen den Einsatz und das Engagement des Betreuerteams um Stefan Jacke gewürdigt. Ohne diese ehrenamtliche Tätigkeit wäre eine erfolgreiche Nachwuchsarbeit nicht möglich. So aber können die Kinder und Jugendlichen auch in Zukunft an die verantwortungsvollen Aufgaben der Feuerwehr herangeführt werden.

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Paul Büttner gratuliert Stefan Jacke

Verwaltungsjagd?!

November 20th, 2008

Durch das zwischenzeitliche Freiwerden einer Jagd in Mölln ist die Frage nach einer Eigenjagd für die Möllner Forst wieder entstanden. Warum eigentlich?

Ist die Zusammenarbeit der Jagdpächter mit der Forstwirtschaft nicht ausreichend für den Wald und das Wild? Worin liegen die unterschiedlichen Auffassungen?

Es gibt einen wichtigen Punkt, und das ist die Pflege des Waldes. Die ständigen Neuanpflanzungen in den Wäldern müssen vor Wildverbiss geschützt werden. Dies geschieht, indem der Jäger das Wild von der Neuanpflanzung fern hält. Tut er das nicht, muss nachgepflanzt werden. Die Kosten für das stetige Erneuern sind hoch.

Es gibt aber auch die Selbstaussaat des Waldes, d.h. der Wald entwickelt sich in sich und aus sich heraus. Diese Form verlangt von den Jagdpächtern ebenfalls den Schutz der Schösslinge.

Vertraglich ist diese Aufgabe geregelt. Wird sie auch wahrgenommen?

Dazu gehört auch die Erfüllung der Abschussquote des Rehwildes, das überwiegend für den Verbiss verantwortlich ist. Wird genügend Rehwild geschossen?

Die Lübecker Forstverwaltung hat daher kaum noch Verpachtungen abgeschlossen. Hier soll sich der Wald mit Hilfe der Förster selbst regenerieren. Dieses tut er erfolgreich. Somit fallen die erheblichen Kosten für die Neuanpflanzungen weg. Die Hege für das Wild und die Pflege des Waldes übernehmen erfahrene Forstleute.

Warum sollte Mölln diese natürliche Walderneuerung nicht auch durchführen. Das Lübecker Ergebnis spricht deutlich dafür.

Herbert Aue

Soziale Verantwortung in der Wirtschaftskrise

Oktober 30th, 2008

Wie wir zur Zeit fast täglich aus der Tagespresse erfahren, wird die Bankenkrise auch eine Wirtschaftskrise nach sich ziehen. Fast täglich werden die Konjunkturerwartungen in der Bundesrepublik von den Fachleuten korrigiert. Leider wird sich das auch im Haushalt der Stadt Mölln auswirken und vermutlich ist deshalb bereits für das Haushaltsjahr 2009 mit sinkenden Gewerbesteuererträgen zu rechnen. Diese Prognose erfordert eine äußerst sparsame Haushaltsplanung. Andererseits sind viele Projekte und Baumaßnahmen bereits geplant und begonnen und müssen trotz knapper Mittel umgesetzt werden. Ein Beispiel ist die dringend notwendige neue Sporthalle, die als ÖPP-Projekt erstellt werden soll. Dies bedeutet für den Zeitraum der Vertragsbindung eine Dauerausgabe in nicht unbeträchtlicher Höhe, die allerdings um den Schul- und Vereinssport in Mölln nicht zum Erliegen zu bringen, unvermeidbar ist. Die beginnende Krise wird unweigerlich Opfer erfordern und der Haushalt der Stadt wird in den kommenden Jahren nicht immer wie in 2007 mit einem Überschuss enden, sondern wir werden lernen müssen mit Haushaltsdefiziten zu leben, die in denguten Jahren ausgeglichen werden müssen. Dies ist natürlich eine bittere Hypothek für die Zukunft und man wird jedes Projekt sehr genau auf Notwendigkeit prüfen müssen.

Dennoch darf die Politik die soziale Verantwortung nicht aufgeben. Gegebenenfalls müssen Baumaßnahmen in die Zukunft verlagert werden, um die notwendigen Mittel für soziale Aufgaben bereitzustellen. Ganz besonders bedeutsam ist eine vernünftige Schul- und Jugendarbeit. Deshalb haben wir den Antrag auf Einrichtung von zwei Hortgruppen an den beiden Grundschulen Möllns im Rahmen der offenen Ganztagsschule im Sozialausschuss unterstützt. Ebenso setzen wir uns für die Fortführung der Krippengruppe im Till-Eulenspiegel-Kindergarten ein. Auch unterstützen wir den Antrag über die Kostenübernahme für den Schwimmbus. Wir schlagen deshalb vor, bei der Planung des Haushalts 2009 noch nicht begonnene Straßenbaumaßnahmen zu überprüfen, ob diese nicht evtl.  in die Zukunft verschoben werden können wie z.B. die Umgestaltung des Mühlenplatzes. 

  Rosemarie Büttner

 Erschienen am 29.10.2008 im Möllner Markt

 

18.10.2008 Forstbereisung

Oktober 26th, 2008

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Gemeinsam mit Ausschussmitglied Reinhold Zesseck haben Mitglieder der FMW an der diesjährigen Forstbereisung teilgenommen. Wieder einmal eine interessante, informative und gelungene Veranstaltung.

Vielen Dank an die Organisatoren und Veranstalter, sicher sind wir auch im nächsten Jahr wieder dabei.

Sommerfest 2008

September 23rd, 2008

Die Freie Möllner Wählergemeinschaft feierte Mitte September bei strahlendem Sonnenschein ihr Sommerfest. Das Fest begann mit einem Minigolfturnier an der Herrmannsquelle, bei dem alle Teilnehmer viel Spaß hatten. Anschließend genossen alle in gemütlicher Runde die vom Vereinsmitglied und Pächterin der Herrmannsquelle, Gudrun Pietrow und ihrem Ehemann Ralf, am Holzkohlegrill zubereiteten Köstlichkeiten.

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